{"id":531,"date":"2010-12-23T16:46:00","date_gmt":"2010-12-23T16:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/annasokolova.org\/?p=531"},"modified":"2024-10-10T09:15:13","modified_gmt":"2024-10-10T09:15:13","slug":"ein-gedicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/ein-gedicht","title":{"rendered":"EIN GEDICHT"},"content":{"rendered":"<table style=\"width: 720px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"height: 550px;\" valign=\"top\"><div style=\"width: 720px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-531-1\" width=\"720\" height=\"540\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/annasokolova.org\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/one-poem.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/annasokolova.org\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/one-poem.mp4\">https:\/\/annasokolova.org\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/one-poem.mp4<\/a><\/video><\/div><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>EIN GEDICHT<\/b><br \/>\n2005<br \/>\nVideo, 60 min<br \/>\ns\/w, ohne Ton<\/p>\n<p>Das ist die grundlegende Arbeit aus einer Serie, die sich auf einen poetischen Text des K\u00fcnstlers Dima Hmyznikov st\u00fctzt. Die Arbeiten der gesamten Serie vereinigt mein Interesse an der Ph\u00e4nomenologie der Textwahrnehmung. In der interaktiven Installation VERSTEHEN\/F\u00dcHLEN, die f\u00fcr mich ein Bildnis dieses  konkreten poetischen Werks ist, untersuche ich die Art und Weise der nonverbalen Wahrnehmung eines Textes. Der Text wurde in dem Projektionssystem verborgen, das ihn gleichzeitig reproduziert und die Interaktion mit seinem Zuschauer erm\u00f6glicht. Der Text wird Buchstabe f\u00fcr Buchstabe durch eine Schicht von Wasser projiziert, und abh\u00e4ngig von der Bewegung der Hand des Zuschauers im Wasser ver\u00e4ndert sich die Geschwindigkeit des Laufs der Buchstaben. Obwohl es m\u00f6glich ist, die optimale Geschwindigkeit f\u00fcr das Lesen der Textfragmente zu finden, bleibt es vollkommen ausgeschlossen, den Text als Ganzes lesen zu k\u00f6nnen. So versuche ich, dem Zuschauer die M\u00f6glichkeit zu geben, intuitiv mit dem Text in eine Wechselbeziehung zu treten, ein Bild vom Inhalt eines Textes wahrzunehmen, ohne ihn zu lesen.<br \/>\nIn der Installation EIN GEDICHT ZWISCHEN FENSTER UND SCHWARZER WAND wurden f\u00fcr die Wahrnehmung des gleichen poetischen Textes einzigartige r\u00e4umliche Bedingungen geschaffen. Der Monitor, der in gro\u00dfer H\u00f6he im Raum zwischen Fenster und schwarzer Wand positioniert ist, zeigt den Text, der auf schwarzem Hintergrund langsam dahinflie\u00dft. Der Text wird als \u201cFlie\u00dftext\u201c dargeboten, wobei allerdings die Bewegungsgeschwindigkeit der Buchstaben nicht erlaubt, mehr als ein Symbol gleichzeitig zu sehen. Die Wahrnehmung des Textes gr\u00fcndet sich in der vorliegenden Arbeit auf die Gegen\u00fcberstellung von drei Zeitzyklen: Der 24-Stunden-Zyklus eines sich \u00e4ndernden Lichts hinter dem Fenster, ein 60-Minuten-Video mit Text, und die au\u00dferhalb der Zeit existierende schwarze Oberfl\u00e4che der dem Fenster gegen\u00fcberliegenden Wand.<br \/>\nIn EIN GEDICHT betrachte ich den gleichen Text unter der Voraussetzung, da\u00df er seine eigene, objektive Wahrnehmungsperspektive schafft. Sein Verst\u00e4ndnis h\u00e4ngt nicht l\u00e4nger von der Umgebung ab, sondern er setzt einen Bezug zur Intertextualit\u00e4t voraus, wenn der Text mit seinem inneren Raum einen eigenen Lauf der Zeit offenbart.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"nf_dc_page":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-531","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized-de"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/531","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=531"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/531\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3905,"href":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/531\/revisions\/3905"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.annasokolova.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}